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Öffnungszeiten

Termine und Hausbesuche nach Vereinbarung: (02043) 78 49 15 1
Alle Kassen und privat.

Anmeldung
Mo. - Fr. 8.00 bis 12.30

Behandlungstermine
von 8.30 bis 18.30

Wie wirkt die Oedemtherapie bzw. Kompressionstherapie?

Bei einem Ödem (Wasseransammlung im Gewebe) muss die Grunderkrankung erkannt und behandelt werden (z.B. medikamentöse Behandlung einer Herzinsuffizienz). Als langfristige Therapie des Ödems stehen Bewegung und Sport an oberster Stelle, vor allem wenn die Ursache venöse Durchblutungsstörungen in den Beinen sind. Bewegung aktiviert die Muskelpumpe und presst das Wasser aus dem Gewebe heraus.

Um das Abschwellen zu erleichtern sollte die betroffene Gliedmaße hochgelagert werden. Darüber hinaus kann bei Beinödemen eine Kompressionstherapie (Kompressionsverband, Kompressionsstrümpfe), also eine Behandlung mit Druckausübung, sinnvoll sein.

Neben der Manuellen Lymphdrainage nach Dr. Vodder ist die Bandagierung eine weitere wichtige Säule in der Therapie von Lymphödemen. Ohne anschließende Bandagierung (= Kompression) ist die manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder bei Lymphödemerkrankungen wirkungslos!

Bandagierung

Wirkweise: Die Bandagierung unterstützt den venösen Rückfluss, steigert den lymphatischen Rückfluss und dient der Erweichung von Fibrosen. Fibrosen sind Veränderungen in der Konsistenz der Haut, die häufig bei Ödemerkrankungen vorkommen können. Die im Gewebe liegenden Eiweiße führen zu Verhärtungen im Gewebe.

Behandlungsformen

  • das sekundäre Armlymphödem nach Brustkrebsoperation
  • das sekundäre Beinlymphödem nach Unterleibskrebsoperation
  • das sekundäre Lymphödem nach Unfällen oder nach häufigen Erysipelen
  • das sekundäre Kopflymphödem nach malignen Tumoren im HNO-Bereich
  • das primäre Lymphödem
  • das Lipödem
  • das Phlebo-Lymphödem
  • das lokale posttraumatische Ödem