Die Massage gehört zu den ältesten Therapieformen der Menschheit und hilft unbestritten gegen eine Vielzahl von unterschiedlichen Beschwerden. Aber anders als bei den alten Chinesen gibt es heutzutage auch die Wellness-Therapie-Massage, deren Ziel es ist, ganz allgemein für Entspannung und Wohlbefinden zu sorgen. Lassen Sie Ihre Haut und Muskulatur drücken, dehnen oder auch streicheln und mit ätherischen Ölen und Kräutern verwöhnen. Gönnen Sie sich einfach mal eine erholsame Auszeit. Eine Wellness-Therapie-Massage bringt Sie wieder in Form und sorgt für Entspannung im spannenden Alltag.
Wie lange schon Massage angewandt wird, ist nicht genau bekannt. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass sie im Altertum, schon wie bei den Römern, in der Antike und zur Zeit der Pharaonen im alten Ägypten ähnlich wie die Bäderkultur zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt wurde.
Unter einer therapeutischer Massage ist eine Massage zu verstehen, die auf der Grundlage der klassischen Massage basiert, je nach Beschwerdebild aber Griffe aus anderen Techniken wie z.B. Triggerpunkttechnik, Tiefengewebsmassage oder Bindegewebsmassage enthält.
Der Hauptzweck der Massage liegt darin, die Harmonie des Organismus durch die Kunst der Berührung zu bewahren oder wiederherzustellen. Die Massagegriffe wirken sich auf die Haut und das darunter liegende Gewebe aus und werden von den Nerven aufgenommen. Diese leiten die Empfindungen ans Gehirn weiter und veranlassen es, körpereigene, schmerzlindernde Stoffe zu bilden. Durch Einwirkung auf das vegetative Nervensystem kann die Massage auch die Atmung, Verdauungsorgane und den Kreislauf beeinflussen.
Die Effekte der therapeutischen Massage sind abhängig von der Art der angewendeten Technik. Es sind verschiedene Wirkungen möglich. Die Massage fördert die Durchblutung, aktiviert das Immunsystem reguliert nachweislich die Körpertemperatur und regt die Stuhl- und Harnausscheidung an, was auf die Stimulation des vegetativen Nervensystems zurückzuführen ist. Sie verbessert die Heilung von Narben und steigert aufgrund der Muskelentspannung die Beweglichkeit des Bewegungsapparates. Massage kann zur Senkung der Stresshormone im Blut beitragen und fördert durch spezielle Griffe am Brustkorb die Tiefenatmung, sowie die Schleimlösung. Sie hat eine ausgleichende, pflegende Wirkung auf die Haut und auf das darunter liegende Gewebe, welches gelockert wird. Diese angenehmen Berührungsreize haben eine nachhaltig positive Auswirkung auf das Wohlbefinden und das Gefühl für den eigenen Körper verbessert sich.
Zur optimalen Vorbereitung auf die Massage empfiehlt sich eine vorangehende Wärmehandlung ebenso wie eine abschließende Ruhezeit, die jeder ganz individuell für sich festlegt.
Für die Wärmevorbehandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Wenn es bei Ihnen wieder einmal soweit ist, dass Sie den Kopf kaum drehen können, die Schultern schmerzen und der Rücken jede Bewegung in Richtung Fußboden mit ziehenden Schmerzen abstraft, wird es Zeit, sich eine Wellness-Therapie- Massage zu gönnen. Vorzugsweise in einem ruhigen Raum, höchstens mit Entspannungsmusik von den Schmerzen abgelenkt, liegen Sie auf einer bequemen Massageliege und erwarten die wohltuenden Hände einer erfahrenen Physiotherapeutin. Ihr Körper wird mit einem duftenden Massageöl eingerieben und die erwärmten Hände der Therapeutin erforscht ihre verspannte Muskulatur. Sie spüren bald wie ihre Haut gestreichelt, gezupft und geknetet wird. Ihnen wird wohlig warm und sie entspannen immer mehr.